Hans Grob zum Artikel im Tages-Anzeiger

Hans Grob antwortet mit einem Leserbrief auf den Artikel im Tages-Anzeiger:

“Bünzli versus Hippie ist nicht die Frage, denn beide Lebenshaltungen gibt’s bei den SchrebergärtnerInnen und den GemeinschaftsgärtnerInnen gleichermassen.

Die Frage ist vielmehr wie kann die Stadt Zürich ihren EinwohnerInnen, die gärtnern wollen, bei zunehmender Verdichtung und wachenden Einwohnerzahlen, für die Zukunft genügend geeignetes Land zum Gärtnern zur Verfügung stellen?

Beim heute üblichen Standard von 200m2 pro Gartenparzelle reicht das Land nur für wenige Privilegierte. Und denen fehlt oft die nötige Zeit, um den Garten richtig zu bewirtschaften.

Gemeinschaftsgärten sind ideal für GarteneinsteigerInnen die mal für eine Saison gärtnern wollen oder für Leute die wenig Zeit haben aber trotzdem gärtnern wollen. Es ist hier auch möglich kleine und grössere Flächen zu bewirtschaften. Solche permanenten Angebote sind im Gegensatz zu den klassischen Familiengärten rar. Für die verdichtete Stadt sind sie aber ein Modell mit Zukunft und eine wichtige Ergänzung zum Angebot der Familiengartenvereine. Nach offiziellen Angaben gibt es in der Stadt immer noch 5’500 solche Familiengartenparzellen, das sollte eigentlich reichen. Alle die einen solchen Garten wollen können sich bei den Familiengartenvereinen anmelden.”